Mozarts letztes, unvollendetes Werk ist von geheimnisvoller Aura umgeben – entstanden in den letzten Lebensmonaten des Komponisten, trägt es die ganze Tiefe seiner Ausdruckskraft in sich. Vom feierlich-dramatischen „Dies irae“ bis zum innigen „Lacrimosa“ spannt das Requiem einen emotionalen Bogen zwischen Furcht, Hoffnung und Trost.

Lassen Sie sich von der besonderen Atmosphäre der Kirche und der zeitlosen Kraft dieser Musik berühren.

Requiem in d-Moll (KV 626) von Wolfgang Amadeus Mozart 

mit dem Münchner Brahms-Chor

St. Johann Baptist, München Haidhausen

Samstag, 08.11.2025, 19.00 Uhr

Solist:innen:

Sopran: Yuna Maria Schmidt

Alt: Regine Yurda

Tenor: Jörg Dürmüller

Bass: Raphael Sigling

Leitung: Andreas Schlegel

Pressekontakt: presse@brahms-chor.de

Hinweis: Es gibt keine Pause. Bitte ziehen Sie sich warm an.

 

PROGRAMM

Peteris Vasks: Pater Noster

Wolfgang Amadeus Mozart: Requiem KV 626

I. INTROITUS, Requiem

II. KYRIE

III. SEQUENZ

      Nr. 1 Dies irae

      Nr. 2 Tuba mirum

      Nr. 3 Rex tremendae

      Nr. 4 Recordare

      Nr. 5 Confutatis

      Nr. 6 Lacrimosa

IV. OFFERTORIUM

      Nr. 1 Domine Jesu 

      Nr. 2 Hostias

V. SANCTUS

VI. BENEDICTUS

VII. AGNUS DEI

VIII. COMMUNIO

Pēteris Vasks: Dona nobis pacem

KONZERTKARTEN: EVENTIM

Pēteris Vasks:

Pater Noster

Der lettische Komponist Pēteris Vasks (geb. 1946) gehört zu den bedeutendsten Vertretern der zeitgenössischen Musik im Baltikum. Seine Werke sind oft von einer tiefen Spiritualität und einem starken Bezug zur Natur geprägt. Vasks schöpft aus der litauischen und lettischen Volksmusiktradition, verbindet diese aber mit einer modernen, expressiven Tonsprache.

Das Werk Pater Noster entstand 2000 und ist eine Vertonung des „Vaterunsers“ in lateinischer Sprache. Die Musik zeichnet sich durch eine schlichte, klare Faktur aus, die ganz auf den meditativen Charakter des Gebets ausgerichtet ist. Ruhige, weite Klangflächen und ein inniger Ausdruck verleihen dem Stück eine kontemplative Stimmung, die typisch für Vasks’ geistliche Musik ist.

Damit fügt sich Pater Noster in Vasks’ Schaffen als Beispiel für seine Suche nach einer „geistlichen Musik der Stille“ ein – ein Werk, das Zuhörer nicht nur intellektuell anspricht, sondern auch seelisch berührt.

Dona nobis pacem

Das kurze Chorwerk Dona nobis pacem (1996) des lettischen Komponisten Pēteris Vasks ist ein eindringliches Friedensgebet. Mit schlichter, fast archaischer Klangsprache lässt Vasks die Bitte „Gib uns Frieden“ in ruhigen Wiederholungen erblühen, bis sich der Klang in eine intensive Steigerung hinein verdichtet.

Typisch für Vasks’ Musik verbindet sich hier spirituelle Innigkeit mit einer klaren, meditativen Form. Die eindringliche Schlichtheit des Stückes verleiht ihm eine universale Aussagekraft – ein musikalisches Plädoyer für Menschlichkeit und Hoffnung.

     

Download-PDF: MozartRequiem-Flyer_2025_final