
Benedikt Heggemann studierte Gesang an der Hochschule für Musik Würzburg bei Frau Prof. Alexandra Coku. Wichtige Impulse im Studium setzten Prof. Gerold Huber und Prof. Alexander Fleischer. Vorher studierte er in Regensburg Schulmusik sowie Gesangspädagogik an der Hochschule für kath. Kirchenmusik und Musikpädagogik bei KS Sibrand Basa. Seine grundlegende musikalische Ausbildung erhielt er bei den Regensburger Domspatzen. Konzerte mit renommierten Orchestern wie der Akademie für Alte Musik Berlin, dem Orchestre Symphonique de Montreal oder La Banda und Dirigenten wie Kent Nagano, Joshua Rifkin, Yuwal Weinberg oder Martin Steidler führen ihn immer wieder weit über Bayerns Grenzen hinaus, zum Beispiel nach Innsbruck, Brixen, Trient, Mailand oder Montreal. Sein Repertoire erstreckt sich von der Alten Musik über die bachschen Evangelistenpartien bis hin zu Mendelssohns Elias, Beethovens IX. Symphonie, Verdis Requiem oder Dvoraks Stabat mater. Regelmäßig beschäftigt er sich auch mit der Musik des 21. Jahrhunderts. Auch auf der Opernbühne konnte Heggemann Erfolge feiern. So zum Beispiel im Jahr 2015 mit Haydns La fedeltà premiata (als Gast an der HfM Nürnberg, Fileno), 2018 mit Nikolaus Brass‘ Die Vorübergehenden (Vokalensemble der Opernfestspiele der Bayerischen Staatsoper München, UA) sowie als Idololatria in der Wiederuraufführung der spätbarocken Comedia Frisingana und 2019 mit Monteverdis L’Orfeo in der Titelpartie. Seine Fähigkeiten als Ensemblesänger stellt er immer wieder bei CD-Produktionen unter Beweis. Er ist Gründungsmitglied des Vokalensembles #LauschWerk, Ensemblemitglied des Konzertchors des Bayerischen Rundfunks, von Cantus München und dem Vokalzirkel und gastierte im renommierten Vokalensemble StimmWerck. Er war Stipendiat in der Musikerförderung des Cusanuswerks.
