• Andreas Sczygiol
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Seit 2014 Dirigent des Münchner Brahms-Chor: Andreas Sczygiol

Das künstlerische Schaffen des in Bad Tölz geborenen Dirigenten Andreas Sczygiol umfasst Opern, symphonische Konzerte und ein breites Repertoire der Chorliteratur. Er gastiert bei verschiedenen Orchestern im In- und Ausland wie u.a. der Mährischen Philharmonie im tschechischen Olomouc, den Prager Philharmonikern, der Neuen Philharmonie München oder Concerto München. 2017 wird er sein Debüt mit den Münchner Symphonikern geben.

Seit 2008 ist Sczygiol Chorleiter des Vokalensembles Fünfseenland, seit 2014 zudem künstlerischer Leiter des Münchner Brahms-Chor, im selben Jahr übernahm er auch die Leitung von „Oper in Starnberg“, wo er nach 2014 mit Purcells “Dido and Aeneas” 2015 neben Leoncavallos Bajazzo eine europäische Erstaufführung von dessen Orchestersuite „I Medici“ dirigierte. 2016 folgte dann eine Produktion mit Glucks „Orphée et Eurydice“ in der selten gespielten Pariser-Fassung. 2018 wird Sczygiol die Premiere von Cherubinis Medea bei Oper-in-Starnberg leiten.

In den vergangenen Jahren dirigierte er zahlreiche große Chorwerke, wie Mozarts Requiem, das Stabat-mater von Dvorak und von Haydn, das Requiem von Cherubini. In diesem Jahr folgt das Requiem von Johannes Brahms. Neben Chorkonzerten wird er in diesem Jahr u.a. die Choreinstudierung der 9. Symphonie von Beethoven für Aufführungen der Münchner Symphoniker unter John Kevin Edusei übernehmen.

Ein Schwerpunkt seiner Arbeit ist aber auch die a-cappella Literatur von Palestrina bis hin zu Uraufführungen zeitgenössischer Komponisten. Zahlreiche seiner eigenen Kompositionen und Transkriptionen hat der Münchner Brahms-Chor bereits aufgeführt.

Andreas Sczygiol absolvierte bereits mit 16 Jahren erste internationale Meisterkurse für Dirigenten, nachdem er als Autodidakt mit 12 Jahren begonnen hatte, sich mit Dirigieren, Klavier und Musiktheorie zu befassen. Später kamen dann Kurse bei so namhaften Dirigenten wie Michael Gielen, Sylvain Cambreling oder Kurt Masur dazu. Eine Verletzung am Arm zwang Sczygiol zu einer Unterbrechung seiner Karriere für viele Jahre. Erst 2013 konnte er diese schließlich wieder aufnehmen. Wesentlich für ihn war die Zusammenarbeit mit seinem Lehrer Professor Georg Christoph Sandmann von der HfM in Dresden. Seit 2014 begleitete Andreas Sczygiol Christian Thielemann bei dessen Arbeit in Dresden und Salzburg.

Zunehmend ist er auch als Lehrer und Referent gefragt.

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